Diakonie
Wir helfen Menschen mit Epilepsien
In Hessen leben über 40.000 Menschen mit Epilepsien. Etwa fünf Prozent aller Menschen haben einmal im Leben einen epileptischen Anfall.

Die Anfälle alleine sind oft nicht das größte Problem - sondern die psychischen und sozialen Belastungen im Alltag. Wir helfen Menschen mit Epilepsien, die Herausforderung zu bewältigen und ein selbstbestimmtes Leben zu leben.

Auf der Seite "Was wir für Sie tun" lesen Sie, welche Hilfen wir anbieten, und hier erfahren Sie, was Sie tun können, wenn Sie einen Anfall miterleben.

Unter "Frage des Monats" finden Sie Fragen, die Epilepsie-Betroffene häufig stellen. Die Experten-Antworten können helfen, mit der Erkrankung besser zu leben.

Hier gelangen Sie zu unserem Aktivitätenarchiv, in dem wir vergangene Veranstaltungen und Ereignisse rund um die Epilepsiestiftung aufzeigen möchten...

Wenn Sie die Arbeit der EpilepSIE-Stiftung finanziell unterstützen möchten, zeigen wir Ihnen hier Möglichkeiten auf.
An Epilepsie erkrankter Junge kann wieder Radtouren mit seiner Familie unternehmen - Übergabe eines Tandems durch die Epilepsie-Stiftung Hessen
Die Stiftungsbeirätin der Epilepsiestiftung Hessen und Leiterin des Epilepsiezentrums Hessen am Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Marburg Fr. Prof. Dr. med. Susanne Knake übergab am Dienstag, dem 03.05.2016 zusammen mit Herrn Bernhard Brunst von der Epilepsiestiftung Hessen dem 8 jährigen Mads K. und seinen Eltern einen Scheck in Höhe von 1000 Euro für den Erwerb eines faltbaren Tandems. Lesen Sie mehr...
Kampagne "Epilepsie braucht Offenheit"
Epilepsie Aufklärungskampagne Hessen. Plakat Motiv. Unter dem Motto „Epilepsie braucht Offenheit“ startete am 30.04.16 in Wiesbaden die Aufklärungskampagne des Diakonischen Werkes Hochtaunus, die mit Unterstützung von Aktion Mensch finanziert wird und unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier steht.

In 12 hessischen Städten wurde auf die chronische Erkrankung Epilepsie aufmerksam gemacht. Zum Austausch am Info-Pavillon standen Vertreter der Selbsthilfe, Epilepsieberatung und Neurologie zur Verfügung. Ein Rahmenprogramm mit kostümierten Stelzenläufern, einem Wurfspiel und Stationen für die Sinne, lud zum Innehalten ein. Mut machende (Vor) Bilder zeigten, dass Epilepsie kein Hindernis zu einem erfolgreichen Leben sein muss.








Mehr Informationen:
www.epilepsie-aufklaerung-hessen.de

Benefizkonzert zu Gunsten der EpilepSIE-Stiftung der
Diakonie Hessen im Schlosshotel Kronberg
Wohltätigkeitskonzert zu Gunsten der EpilepSIE-Stiftung der Diakonie Hessen am Donnerstag, 31. März 2016 um 19.30 Uhr. Eintrittskarten unter info@epilepsie-stiftung.de. der Preis beträgt %0 Euro.

Wenn engagierte Menschen aufeinandertreffen, kann Unvergessliches entstehen. Dieses Glück wurde am 31.03.2016 der EpilepSIE-Stiftung der Diakonie Hessen zuteil, die sich über ein wahrhaft unvergessliches Konzert im Schlosshotel Kronberg freuen durfte. Lesen Sie mehr...
Die Wanderausstellung der EpilepSIE-Stiftung wächst und begeistert
Einen besonders bewegenden Termin nahmen Mitarbeiter und Ehrenamtliche der EpilepSIE-Stiftung Ende November 2015 wahr: auf Vermittlung der ehrenamtlichen Stiftungsbotschafterin Ava Nouripour hatten Schüler der Kunst-AG der Helen-Keller-Schule in Oberursel Bilder und Plastiken für die Wanderausstellung der EpilepSIE-Stiftung gestaltet. Lesen Sie mehr...

Bilder der Wanderausstellung
Begrüßung neues Beiratsmitglied Frau Professor Susanne Knake
Auf der Beiratssitzung am 07. Juli 2015 begrüßten der bestehende Beirat sowie Gäste der Sitzung das neue designierte Beiratsmitglied Frau Professor Susanne Knake. Frau Professor Knake wird ab Herbst 2015, nach der offiziellen Bestätigung durch die Dachstiftung der Diakonie, als Beiratsmitglied der Stiftung tätig sein. Damit gewinnt die Stiftung weitere herausragende Kompetenz auf dem Gebiet der Epilepsie.

Begrüßung Ava NoHephata-Klinik rückt das Thema "Epilepsie und Gesellschaft" in den Fokusuripour
Herzliche Begrüßung der designierten Stiftungsbeirätin Frau Professor Knake

Frau Professor Knake leitet seit März 2015 das Epilepsiezentrum Hessen der Klinik für Neurologie am UKGM Marburg. Die 43-jährige Ärztin und Wissenschaftlerin ist bereits seit 1998 in der Arbeitsgruppe Epilepsie des Universitätsklinikums Marburg tätig, arbeitet seit 2006 als Oberärztin, Leiterin der Sektion Bildgebung und seit 2011 als stellvertretende Leiterin des Epilepsiezentrums Hessen. Professor Knake wurde nach ihrem Studium in Münster epileptologisch in Bethel, Cleveland und Marburg ausgebildet und hat einen zweijährigen Forschungsaufenthalt zur prächirurgischen multimodalen Bildgebung bei Patienten mit Epilepsien am Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School in Boston durchgeführt. Sie ist langjähriges Mitglied der Deutschen Gesellschaft für klinische Neurophysiologie und der Deutschen Sektion der Internationalen Liga gegen Epilepsien sowie der AG Prächirurgie.
Am 16. Juli fand das Epilepsie Forum Rhein Main in Hanau statt
Im Zusammenhang mit der Diagnose "Epilepsie" treten viele Fragen auf und es können Unsicherheiten und Ängste entstehen. Deshalb ist es besonders wichtig, sich über das Krankheitsbild und die sozialen Hilfen gut zu informieren.
Denn nur ein umfassend informierter Patient bzw. Angehöriger ist in der Lage, besser mit sich und der Erkrankung umzugehen. Die anwesenden Fachleute aus der Epileptologie, der Selbsthilfe und der Epilepsie-Beratung standen an diesem Abend ausführlich für Fragen der Betroffenen zur Verfügung.

Begrüßung Ava NoHephata-Klinik rückt das Thema "Epilepsie und Gesellschaft" in den Fokusuripour
Referentin Frau Dr. M. Weis, Klinikum Darmstadt, Epilepsie-Ambulanz (links) mit Bernhard Brunst, Epilepsie-Berater, Bad Homburg

Referenten:
Frau Dr. M. Weis, Klinikum Darmstadt, Epilepsie-Ambulanz
Bernhard Brunst, Epilepsie-Beratungsstelle Bad Homburg
Wolfgang Walther, Deutsche Epilepsievereinigung LV Hessen e.V.

Einen Presseartikel zum Epilepsie Forum finden Sie hier...
Wanderausstellung "Epilepsie und Gesellschaft"
Dr. Volker Jung
Der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung, bewundert die Bilder der Wanderausstellung "Epilepsie und Gesellschaft"  und ist begeistert über die Kreativität der Bad Homburger Schülerinnen und Schüler (Foto: Stephan Krebs)

Im Schuljahr 2011/2012 nahmen zwei Kunst-Grundkurse der Jahrgangsstufe Q2 des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums in Bad Homburg das Thema "Epilepsie und Gesellschaft" auf und gestalteten rund 40 Plakate. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler von der Kunstlehrerin Dr. Nevenka Kroschewsky, dem Epilepsieberater des Diakonischen Werks Hochtaunaus Bernhard Brunst und dem Botschafter der Epilepsie-Stiftung Georg Thoma.

In Hessen gibt es etwa 40.000 Menschen, die an einer Epilepsie erkrankt sind. Trotz dieser beachtlichen Zahl wird die chronische Krankheit Epilepsie in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Ihre physischen Ursachen sind nur wenigen bekannt, ihre körperlichen Auswirkungen lösen Verunsicherung und Ablehnung aus. Dies führt häufig zu einer gesellschaftlichen Tabuisierung sowohl durch die Umwelt als auch durch die Betroffenen, die oftmals ihre Krankheit verschweigen. Die Wanderausstellung soll dazu beitragen, dass gesellschaftliche Vorurteile und Unwissenheit gegenüber dem Krankheitsbild abgebaut  und der noch immer existierende Kreis aus Stigmatisierung und Angst vor Ausgrenzung durchbrochen werden und damit Menschen mit Epilepsien eine verbesserte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erfahren.
Glückwunsch-Botschaft der Schirmherrin
Dr. Kristina SchröderDr. Kristina SchröderDie EpilepSIE-Stiftung der Diakonie in Hessen hilft Betroffenen auf ihrem Weg zu mehr Selbstbestimmung und Teilhabe. Durch Aufklärung baut sie Ängste und Vorurteile in der Öffentlichkeit ab. Umso mehr freut es mich, dass dieses wichtige Engagement durch das Land Hessen ausgezeichnet wurde. Zu der Ernennung zur Stiftung des Monats gratuliere ich Ihnen ganz herzlich und wünsche der Stiftung weiterhin viel Erfolg bei ihrer wichtigen Arbeit!

Ihre Dr. Kristina Schröder
Sonne